Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses zum Bebauungsplan 4. Änderung und 3. Erweiterung des Bebauungsplanes "Ziegelhütte" und die örtlichen Bauvorschriften hierzu

Gemeinde Achberg, Kreis Ravensburg
 
 
Bebauungsplan mit örtlichen Bauvorschriften 4. Änderung und 3. Erweiterung des Bebauungsplans "Ziegelhütte"
 
Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses zum Bebauungsplan 4. Änderung und 3. Erweiterung des Bebauungsplans "Ziegelhütte" und die örtlichen Bauvorschriften hierzu
 
Der Gemeinderat der Gemeinde Achberg hat am 12.03.2020 Satzungsbeschluß für den Bebauungsplan 4. Änderung und 3. Erweiterung des Bebauungsplans "Ziegelhütte" und die örtlichen Bauvorschriften hierzu in der Fassung vom 20.02.2020 als Satzung beschlossen. Der räumliche Geltungsbereich ist im abgebildeten Lageplan dargestellt.
Dieser Bebauungsplan wird gem. § 10 Abs. 3 Baugesetzbuch (BauGB) durch diese Bekanntmachung rechtsverbindlich.
Der Bebauungsplan 4. Änderung und 3. Erweiterung des Bebauungsplans "Ziegelhütte" und die örtlichen Bauvorschriften hierzu – bestehend aus Planzeichnung, Satzung und Begründung – kann ab Veröffentlichung dieser Bekanntmachung im Rathaus der Gemeinde Achberg (Kirchstraße 9, 88147 Achberg), während der allgemeinen Öffnungszeiten eingesehen werden. Jedermann kann den Bebauungsplan einsehen und über seinen Inhalt Auskunft verlangen.
Zudem ist der in Kraft getretene Bebauungsplan mit Begründung im Internet unter http://www.achberg.de eingestellt und einsehbar.
Gemäß § 215 Abs. 1 BauGB ist eine Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften des Baugesetzbuches beim Zustandekommen eines Bebauungsplanes unbeachtlich, wenn sie im Falle einer beachtlichen Verletzung der in § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, im Falle einer beachtlichen Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes (§ 214 Abs. 2 BauGB), im Falle von beachtlichen Mängeln des Abwägungsvorgangs (§ 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB) oder im Falle beachtlicher Fehler nach § 214 Abs. 2a BauGB nicht schriftlich innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplanes gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden sind. Der Sachverhalt, der die Verletzung oder die Mängel begründen soll, ist darzulegen (§ 215 Abs. 1 BauGB).
Auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 und Abs. 4 BauGB über die fristgemäße Geltendmachung etwaiger Entschädigungsansprüche für Eingriffe in eine bisher zulässige Nutzung durch diesen Bebauungsplan und über das Erlöschen von Entschädigungsansprüchen wird hingewiesen.
Hinweis zur Gültigkeit von Ortsrecht:
Nach § 4 Abs. 4 der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg (GemO) gelten Satzungen, die unter Verletzungen von Verfahrens- und Formvorschriften dieses Gesetzes zustande gekommen sind, ein Jahr nach der Bekanntmachung als von Anfang an gültig zustande gekommen.
Dies gilt nicht, wenn
1. die Vorschriften über die Öffentlichkeit der Sitzung, die Genehmigung oder Bekanntmachung der Satzung verletzt worden sind,
2. der Bürgermeister dem Beschluss nach § 43 GemO wegen Gesetzwidrigkeit widersprochen hat oder wenn vor Ablauf der in § 4 Abs. 4 Satz 1 GemO genannten Frist die Rechtsaufsichtsbehörde den Beschluss beanstandet hat oder die Verletzung der Verfahrens- oder Formvorschrift gegenüber der Gemeinde unter Bezeichnung des Sachverhalts, der die Verletzung begründen soll, schriftlich geltend gemacht worden sind.
Ist eine Verletzung nach § 4 Abs. 4 Satz 2 Nr. 2 GemO geltend gemacht worden, so kann auch nach Ablauf der in § 4 Abs. 4 Satz 1 GemO genannten Frist jedermann diese Verletzung geltend machen.
 
 
Achberg, den 23.04.2020
 
 
Dr. Aschauer, Bürgermeister
 
Hinweis auf den Aushang im Amtsblatt Nr. 17. vom 23.04.2020,
Ausgehängt:     23.04.2020  
Abgehängt:       30.04.2020
Bekanntmachung erfolgt am 30.04.2020   


Textteil - 4. Änderung u. 3. Erweiterung BP Ziegelhütte

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