Weihnachts- und Neujahrsgruß des Bürgermeisters
Liebe Achbergerinnen und Achberger,
das Jahr 2025 geht zu Ende – Zeit zurück zu blicken, aber auch nach vorne.
Für mich persönlich war dieses Jahr von der Halbzeit meiner Amtszeit als Bürgermeister geprägt und von meinem Nachrücken in den Kreistag des Landkreises Ravensburg, wo ich im Ausschuss für Bildung und Kultur sowie im Sozialausschuss mitwirken darf – das erste mal seit Jahrzehnten, dass ein Kreistagsmitglied aus Achberg unsere Interessen dort vertreten darf.
In der Gemeindepolitik haben wir mit den Grundsatzentscheidungen zum Neubau des Feuerwehrhauses und zum Geothermie-Heizsystem für unsere Liegenschaften rund um die Achberghalle zwei ganz wichtige Weichenstellungen getroffen, um diese Zukunftsprojekte jetzt zielgerichtet umsetzen zu können. Und wir haben damit auch die Grundlage geschaffen, um in der nächsten Zeit miteinander darüber diskutieren zu können, wie wir das bisherige Feuerwehr-/Bauhofgebäude und die Flächen rund um die Achberghalle als Ortszentrum weiter entwickeln wollen. Mit dem tatsächlichen Start des Breitbandausbaus nach langen Vorplanungen werden wir in den nächsten beiden Jahren zusammen mit den Zweckverband Breitbandausbau Ravensburg gut 5 Mio. Euro in diese für uns alle so wichtige Zukunftstechnologie investieren. Und mit dem Sozialwohnungsbau am Fuchsacker im Doberatsweiler konnten wir den ersten Schritt zur Wohnbauentwicklung in Achberg abschließen, so dass nun auch der Weg frei ist für weitere Wohnbauprojekte, etwa mit dem Anwesen Kirchstraße 2.
Neben diesen großen Investitionsthemen gab es aber auch viele kleine Highlights im Jahreslauf: Zum Beispiel die sehr gelungene Neugestaltung des Spielplatzes, den wir im November teilweise zum Spielen freigeben konnten. Mit der Verleihung unserer ersten Bürgermedaille an Jupp Farfeleder konnten wir Danke sagen für seine großen Verdienste um die Ortsheimatpflege in Achberg – der Beginn einer hoffentlich schönen neuen Tradition, besonders verdiente Menschen in Achberg auszuzeichnen. Mit dem großen Narrensprung der Kolderar im Februar und dem ersten GreenPulse-Festival am Schloß Achberg im Juli gab es zum Beispiel ganz unterschiedliche schöne Events in der Gemeinde, neben vielen anderen aus dem Vereinsleben. Im Mai durfte unsere Grundschule außerdem Stefanie Friedl als neue Rektorin herzlich willkommen heißen – ein wichtiger Baustein für die Zukunft unseres kleinen aber feinen Schulstandorts.
Besonders freue ich mich über zwei Themen für 2026: Wir starten ab Januar in das landkreisweite Projekt der Solidarischen Gemeinden und konnten dabei mit Hannah Danner auch gleich eine engagierte neue Seniorenbeauftragte gewinnen. Sie wird neben Ihrer erfolgreichen Arbeit als Kinder-, Jugend- und Familienbeauftragte zukünftig auch wichtige Projekt entwickeln wird, damit Achberg auch im Alter ein guter Ort zum Leben bleiben kann – mehr dazu demnächst im Amtsblatt. Und vergangene Woche haben wir endlich auch den Genehmigungsbescheid für den geplanten RuheForst bei Siberatsweiler erhalten, so dass wir zusammen mit dem Fürstenhaus als Grundstückseigentümer und der RuheForst-GmbH im neuen Jahr auch dieses Projekt konkret an den Start bringen können.
Für mich zeigen all diese Themen, dass die Umsetzung guter Projekte manchmal mehr Zeit braucht, als man sich als Bürgermeister (und vielleicht auch als Bürger) zunächst wünscht. Dass wir es mit Beharrlichkeit aber auch schaffen, die nötigen Weichenstellungen für die Entwicklung unserer Gemeinde zu stellen und uns damit fit für die Zukunft zu machen. Dank weiterhin guter Steuereinnahmen haben wir die nötigen Rücklagen für all diese Themen, und auch unser Anteil von ca. 1 Mio € am Sondervermögen des Bundes hilft uns, hier weiterhin handlungsfähig zu bleiben. Wenn wir damit dann in den nächsten Jahren doch keine Kredite benötigen sind wir dabei nicht böse.
Mir ist wichtig, an dieser Stelle all denen Danke zu sagen, die sich an den verschiedensten Stellen in unserer Gemeinde einbringen, um diese vielen großen und kleinen Themen in Achberg voranzubringen, aber auch ganz einfach dazu beitragen, dass Achberg eine lebendige Dorfgemeinschaft hat, in der man gerne lebt: In den Vereinen und Initiativen, bei Festen und Feiern, in der Begegnung im Alltag. Und ich danke auch allen, die sich dafür einsetzen, dass wir unser Achberg auch in Zukunft lebenswert erhalten und weiterentwickeln: Im Ehrenamt, als Arbeitgeber, als Mitarbeitende der Gemeinde, vor allem aber auch im Gemeinderat. Wir sind hier nach der Kommunalwahl gut zusammengewachsen, und unsere Arbeit dort ist – gerade auch bei schwierigen Entscheidungen für die Zukunft unserer Gemeinde – weiterhin geprägt von sehr sachlicher, konstruktiver Diskussion und dem Willen, aus ganz unterschiedlichen Meinungen am Ende gemeinsam getragene Entscheidungen zu erreichen – eine Haltung, die uns als Gemeinde gut in die Zukunft tragen wird.
Ihnen, Ihren Familien und allen Menschen, die Ihnen wichtig sind, wünsche ich schöne Weihnachtstage und einen guten Start ins neue Jahr 2026, das für Sie und uns alle von Gesundheit, Frieden und Erfolg getragen sein möge!
Ihr Bürgermeister Tobias Walch