Aus dem Gemeinderat vom 14.06.2018

Bericht über die öffentliche Gemeinderatssitzung am 14. Juni 2018

 Der Gemeinderat genehmigt die Niederschrift der öffentlichen Sitzung vom 09.05.2018. Aus der nichtöffentlichen Sitzung sind keine Beschlüsse bekannt zu geben. Die Tagesordnung der Sitzung wird genehmigt.
 
Zur Bauvoranfrage auf Umnutzung des Garagen-und Brennereigebäudes Panoramastraße 8 in ein Wohnhaus führt Bürgermeister Aschauer aus, dass hierzu die Änderung des Bebauungsplans nötig ist und dass das Bauamt prüfen muss, ob der Standort hinsichtlich der laut Landesbauordnung erforderlichen Abstände zum Hauptgebäude überhaupt umsetzbar ist. Nachdem nicht auszuschließen ist, dass bei nicht gegebenen Abständen das Wohnhaus an anderer Stelle gebaut werden soll, befasst sich der Gemeinderat vorwiegend mit der Frage der Bebauungsplanänderung. Während Gemeinderat Vogler diese verdichtete Bebauung in der spitz zulaufenden Grundstücksecke kritisch sieht, spricht sich Herr Wirthwein für eine Nachverdichtung an dieser Stelle aus. Auch Herr Nuber sieht diese Verdichtung als möglich an, will jedoch dass das Haus angemessenen Proportionen erhält und nicht wie in der Voranfrage dargestellt ein 11 m hohes, turmartiges Gebäude mit kleinem Grundriss wird. Dieser Auffassung schließt sich der Gemeinderat in der folgenden Aussprache an und beschließt einstimmig in ein Änderungsverfahren des Bebauungsplans einzusteigen, wenn von der Bauherrschaft ein ausgewogener Kompromiss hinsichtlich Grundriss und Höhe des Hauses vorgelegt wird.
 
Dem Antrag auf Nutzungsänderung einer Einliegerwohnung im Haus Englitzweg 19 in Büro und Lagerfläche wird ohne weitere Aussprache einstimmig das Einvernehmen erteilt.
 
Dem Antrag auf Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans zur Errichtung einer über das Bauquartier hinausreichenden Doppelgarage bei Haus Grundhalde 6 wird nach näherer Erläuterung der Planung durch den Bürgermeister ohne weitere Aussprache einstimmig das  Einvernehmen erteilt.
 
Das Baugesuch auf Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit Einliegerwohnung und Doppelgarage auf dem Grundstück Schmittenhalde 26 erfordert die Befreiung zur Überschreitung der Außenwandhöhe um 35 cm bei gleichzeitiger Unterschreitung der Firsthöhe um 60 cm. Mit 20 Grad wird die zwischen 18 und 45 Grad mögliche  Dachneigung eingehalten. Der Gemeinderat erteilt der notwendigen Befreiung und dem Bauvorhaben einstimmig sein Einvernehmen.
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