Breitbandausbau in Achberg
Spatenstich Breitbandausbau im Juli 2025
Am 02.07.2025 hieß es in Siberatsweiler „Jetzt wirds diggidal!" Mit einem feierlichen Spatenstich starteten wir endlich offiziell den Breitbandausbau der Weißen Flecken in Achberg – ein wichtiger Meilenstein. In den nächsten beiden Jahren investieren wir damit jetzt gut 6 Mio. € in unsere Zukunft - knapp 400 Hausanschlüsse und Vorgriffe werden gebaut, 30 km Tiefbaugräben mit 200 Grundstücksgestattungen und 123 km Glasfaserkabeln, 19 Netzverteiler und 2 POP-Standorte als Technikeinheiten - das sind die Grundlage für schnelles Internet auch bei uns.
Ein herzliches Danke an:
- Bund und Land für 90% Förderung, besonders die Abgeordneten im Bundestag und Landtag die uns hier unterstützt haben
- unseren Breitbandzweckverband Oberschwaben.net für die wichtige Unterstützung
- unserem Planungsbüro Zimmermann Ingenieure aus Waldburg für die Planung und Begleitung
- unseren Mitverlegungspartnern Stadtwerke Lindau, Wassergruppe Neuravensburg und Landkreis Ravensburg für die Kooperation
- unserem Gemeinderat für die gute Entscheidungen auf dem Weg zum Ausbau
- den Kolleginnen in der Verwaltung für die unermüdliche Arbeit am Thema
- und nicht zuletzt der Bürgerschaft für die Geduld, aber auch die Unterstützung bei der Umsetzung des Ausbaus
Den ausführenden Firmen Uwe Neff aus Wangen und Strabag Niederlassung Kressbronn wünsche ich eine gute Zusammenarbeit und vor allem unfallfreies Bauen!
Auf dass wir dann nach erfolgreichem Ausbau in zwei Jahren wieder gut zusammen kommen und glücklich sagen können, dass wir jetzt auch in Achberg endlich "digiddal" sind!
Über die weiteren Schritte beim Ausbau halten wir Sie im Amtsblatt und auf unserer Homepage auf dem Laufenden.
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Infoabend zum Breitbandausbau in Achberg im Juli 2024
Am 16.07.2024 fand in der Achberghalle eine Infoveranstaltung für alle 400 Hauseigentümer statt, die im Rahmen des Ausbaus der am schlechtesten versorgten sog. Weißen Flecken einen Hausanschluss bekommen werden. Dazu zählen alle Bereiche außerhalb von Esseratsweiler. Dort werden alle Anwesen direkt ans Glasfasernetz angeschlossen werden.
Der Zweckverband Breitbandausbau Ravensburg und das von uns mit der Planung beauftragte Ingenieurbüro Zimmermann aus Amtzell konnten die Fragen von 150 Teilnehmenden beantworten, und inzwischen haben wir von ca. 98% der betroffenen Grundstückseigentümer unterschriebene Hausanschlussverträge. UNd auch die Planungen der Leitungstrassen in und zwischen den Ortschaften sind erfolgreich abgeschlossen
Auf dieser Basis können wir im Februar 2025 die Ausschreibung der Bauleistungen auf den Weg bringen, so dass ab Somer die Bagger rollen und ab 2026 auch in Achberg die Versorgung mit schnellem Internet deutlich verbessert wird.
Esseratsweiler ist in weiten Teilen sehr gut versorgt (sog. "Graue Flecken"). Die Vorgaben von Bund und Land für diesen Bereich sind aktuell leider im Fluss, und auch die Planungs- und Ausbaukapazitäten sind beschränkt. In Abstimmung mit dem Zweckverband Breitbandausbau haben wir darum beschlossen, den Ausbau der sog. „grauen Flecken“ zunächst zurückzustellen und alle Ressourcen auf den Ausbau der bisher schlecht versorgten "weißen Flecken" zu konzentrieren. Wenn das neue Graue-Flecken-Förderprogramm 2.0 des Bundes hier Verbessserungen für uns bringt werden wir hierfür einen neuen Förderantrag stellen.
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Pressemitteilung des Zweckverbandes Breitbandausbau vom April 2023
40 Millionen Euro Landesförderung für den Breitbandausbau des ZVB RV bewilligt - der nächste große Schritt zum schnellen Breitbandausbau im Landkreis Ravensburg ist getan
Die Fördermittelbescheide der Breitbandmitfinanzierung des Landes wurden am Freitag, den 14. April 2023 durch den stellvertretenden Ministerpräsidenten und Digitalisierungsminister Thomas Strobl in Schlier übergeben.
Zur Übergabe dieser Förderbescheide ist Innenminister Thomas Strobl vergangenen Freitag in den Landkreis Ravensburg gereist und hat die 18 Zuwendungsbescheide persönlich an den Vorsitzenden des Zweckverband Breitbandversorgung im Landkreis Ravensburg (ZVB RV), Herrn Oliver Spieß, übergeben.
Über die Förderung freuen sich die Gemeinden Achberg, Altshausen, Argenbühl, Aulendorf, Baindt Berg, Bodnegg, Fleischwangen, Fronreute, Grünkraut, Isny, Königseggwald, Riedhausen, Schlier, Vogt, Waldburg und Wolfegg. Den jeweiligen Vertretern der Gemeinde wurde anschließend eine Förderurkunde in Höhe des Förderbetrags überreicht.
40.874.375,08 Euro Landesfördergelder stehen jetzt bereit für die Schließung der Grauen Flecken, also einer Förderung von Gebieten mit einer Downloadgeschwindigkeit von weniger als 100 Mbit/s.
Der größte Teil dieser Kosten wird durch den Bund mit bis zu 50% sowie durch das Land mit bis zu 40% gefördert. Die restlichen 10 % müssen durch die jeweiligen Gemeinden investiert werden.
Damit ist die Finanzierung des Gigabitausbaus für diese 18 Gemeinden im Landkreis gesichert.
Der Verbandsvorsitzende bedankte sich beim Land Baden-Württemberg für die Zuwendungen, äußerte jedoch auch seine Kritik gegenüber dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr für den überraschenden Förderstopp. „Man ändert nicht mitten im Spiel die Regeln“ äußerte sich der Verbandsvorsitzende. „Der Zweckverband wird in einigen Gemeinden auf halben Weg durch den Förderstopp ausgebremst“.
Dies ist besonders ärgerlich, da die Vorarbeiten für eine mögliche Antragstellung bereits abgeschlossen waren und lediglich für die Investitionen der verbleibenden 10 % des Eigenanteils die einzelnen Gemeinderatsbeschlüsse noch fehlten. Somit konnte der Zweckverband Breitbandversorgung im Landkreis Ravensburg für diese 17 Gemeinden keine Anträge mehr stellen.
Den Ausbau der neuen Breitbandinfrastruktur im Landkreis Ravensburg wird durch den Zweckverband Breitbandausbau im Landkreis Ravensburg realisiert. Dieser stellt im Auftrag der Gemeinde die Förderanträge und ist Bauherr für die Errichtung der passiven Infrastruktur.
Zur Erschließung der weißen und grauen Flecken im gesamten Verbandsgebiete wird mit einem Investitionsvolumen von ca. einer halben Milliarde Euro gerechnet.Diese Mammutaufgabe kann nur mit positiven Förderbescheiden aus Bund und Land umgesetzt werden.