Aus dem Gemeinderat vom 4.10.2017

Bericht über die öffentliche Gemeinderatssitzung am 04. Oktober 2017

Der Gemeinderat genehmigt die Niederschrift der öffentlichen Sitzungen vom 14.09.2017 Aus der nichtöffentlichen Sitzung vom 14.09.2017 sind keine Beschlüsse bekannt zu geben. Die Tagesordnung der heutigen Sitzung wird genehmigt.
 
Der Gemeinderat nimmt zur Kenntnis, dass bei den Bürgersprechstunden im Juni und im September von zwei grundbesitzenden Anwohnern der Erlenstraße der Wunsch vorgetragen wurde, diese Straße zwischen Abzweig von der Kirchstraße bis zur Einmündung der Straße Im Wattrain mit einem Gehweg auszustatten. Begründet wird dieser Wunsch mit Hinweis auf die nicht sonderlich breite Straße, die schon bei Begegnungsverkehr von Personenkraftwagen kaum noch Platz für Fußgänger bietet. Besonders gefährlich ist die Situation für Kinder, die inzwischen wieder vermehrt in der Straße wohnen. Des Weiteren benutzen viele von Pechtensweiler kommende Fußgänger die Straße, wenn sie die Ortsmitte zum Ziel haben. Bürgermeister Aschauer hat diesen Sachverhalt dem Straßenbauamt geschildert und von dort die Antwort bekommen, dass dem Gehweg zugestimmt werden könnte, wenn die Gemeinde den Gehweg plant und ausführt. Das Straßenbauamt stellt einen Bordsteinbeitrag in Höhe von 11 € je laufendem Meter Straße in Aussicht und fordert Abstimmung der Planung.
In der Aussprache können die Gemeinderäte die geschilderten Gefahren und die  Notwendigkeit eines Gehwegs nachvollziehen. Der Weg kann sinnvoll nur auf der Seite mit der Bebauung liegen. Hier bietet das Straßengrundstück neben der Asphaltierten Fläche nur teilweise ausreichend Platz für den Weg. Es ist dem Gemeinderat bewusst, dass die zwischen 5,3 m und 5,6 m breite Straße nicht verschmälert werden kann um den Gehweg zu bauen. Eine Verschmälerung bietet für die Fahrzeuge beim Begegnungsverkehr zu wenig Platz und lässt neue Gefahren entstehen. Genauso kommt eine Verlegung der Straße in den nordöstlich gelegenen Steilhang nicht in Betracht.
Deswegen wird der Vorsitzende beauftragt, so bald wie möglich mit den Grundeigentümern an der Straße Kontakt aufzunehmen und die Möglichkeiten zum Grunderwerb für einen 1 m breiten Gehweg festzustellen, wobei aufgrund der Lage des Straßengrundstücks nicht überall 1 m aus dem Privatgrund erworben werden muss.
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